Wohnraumbeleuchtung - die neue LED-Generation bei Stiftung Warentest unter der Lupe

Die EU bringt viele Veränderungen - doch nicht alles wird unbedingt als gut befunden. Schließl;lich ist der Mensch ein Gewohnheitstier und gibt nur ungerne alte Gewohnheiten auf. Zum 1. September dieses Jahres musste nun die gute, alte Glühbirne aus den Regalen verschwinden und der neuen Generation an Leuchtmitteln Platz machen. Doch birgt die neue Generation Leuchtmittel nun Vorteile oder Nachteile? Die Stiftung Warentest nahm die neue Wohnraumbeleuchtung unter die Lupe.

LED Leuchtmittel haben im Test die Nase vorn

Hatte die alte Glühbirne, die jetzt in Rente gegangen ist, noch eine Lebensdauer von nur mehr 1.000 bis 2.000 Stunden zu bieten, so glänzen die neuen LED Leuchtmittel mit sage und schreibe 12.000 Stunden Lebensdauer. Das allein schon macht den 5-fachen Anschaffungspreis wieder wett. Dazu kommt, dass die Lichtausbeute der neuen LED-Leuchtmittel sehr effizient ist und die laufenden Kosten für den Strom auf ein Minimum reduziert werden. LED Leuchten von Philips sind deshalb für alle Räume im Haus hervorragend geeignet, die häufig beleuchtet sind und eine helle Ausleuchtung des Raumes erfordern. Dazu zählen vor allen Dingen das Wohnzimmer, das Schlafzimmer und die Küche. Aber auch dort, wo aus Sicherheitsgründen sofort helles Licht benötigt wird - wie z. B. im Treppenhaus oder in Kombination mit Bewegungsmeldern -, zeigen die neuen LEDs ihre wahren Stärken.

Warme Töne in der Wohnraumbeleuchtung für besondere Einsatzzwecke

Bilder, Gemälde und wertvolle Skulpturen werden gerne mit ansprechendem Licht in Szene gesetzt. Bisher wurden dafür Halogen-Glühlampen empfohlen, die mit ihrer Spezialtechnik besonders reale Rottöne erzeugen konnten. Der Test der Stiftung Warentest überzeugte jedoch auch bei der Farbwiedergabe einiger LED-Lampen, die zudem in den Betriebskosten spürbar günstiger sind. Denn gerade wenn wertvolle Stücke in Szene gesetzt werden sollen, sind auch lange Betriebszeiten zu kalkulieren, so dass sich der Umstieg auf LED Leuchten von Philips hier schnell bezahlt machen kann.

Die Vorteile der neuen LED Wohnraumbeleuchtung auf einen Blick

Die neuen LEDs überzeugten die Tester nicht nur bei der Lebensdauer und damit natürlich auch bei der Wirtschaftlichkeit. Auch im Bereich der Gesundheit und Umweltverträglichkeit hatten LEDs die Nase vorn. Sie enthalten kein Quecksilber wie die Kompakt-Leuchtstofflampen. Die haben zwar auch kein flüssiges Quecksilber mehr, sondern festes in Form von Amalgam. Das jedoch sorgt für eine Verzögerung bei der Entfaltung der vollen Helligkeit, so dass sie für Bereiche, die sofortiges Licht erfordern, gar nicht in Frage kommen. Außl;erdem hatten die Prüfer bei den Kompakt-Leuchtstofflampen zu bemängeln, dass im Rahmen der Dauerprüfung das Licht schnell ermattete und deutliche Gebrauchsspuren im sichtbaren Bereich des Glaskolbens festzustellen waren. Die Halogen-Glühlampen schnitten im Test der Stiftung Warentest ebenfalls nur mäßl;ig ab, da der Stromverbrauch einfach zu hoch und die Lichtausbeute zu niedrig ist.

Macht sich der Griff zu den teuren Markenprodukten bezahlt?

Im Punkto preis kamen die Tester der Stiftung Warentest zu einem erstaunlichen Ergebnis: der Preis für die neuen LED Leuchtmittel sagt nicht zwangsläufig etwas über ihre Qualität aus. Tatsächlich waren unter den Testprodukten teure Leuchtmittel, die qualitativ eher schlecht waren, aber natürlich auch billige Leuchtmittel, die sie später teuer zu stehen kommen. Ein Blick in den Test der Stiftung Warentest kann sie deshalb durchaus vor Enttäuschungen bewahren.