Recamiere - Sofaähnliche Polstermöbel

Recamiere Wer stilvoll entspannen möchte, der gibt am besten einer Recamiere einen schönen Platz in seinem Wohnzimmer. Die Recamiere ist schlichtweg ein Klassiker unter den Wohnzimmermöbeln und darf auf eine lange Geschichte zurückblicken.

Ursprünglich wurde ein Möbelstück nur dann als Recamiere bezeichnet, wenn es keine Rückenlehen, dafür aber zwei gleichhohe Armlehnen aufwies. Weiter Synonyme für dieses spezielle Sofa sind Chaiselongue und Duchesse. Den Namen Recamiere verdankt das sofaähnliche Polstermöbel der französischen Schriftstellerin Julie Recamiere.

Erst verschwunden, dann ein Revival

War es im 18. Jahrhundert und Anfang des 19. Jahrhunderts hoch modern Gäste liegend auf einer Recamiere zu empfangen, verschwanden die Polstermöbel ab Mitte des 19. Jahrhunderts schlagartig aus den Wohnzimmern.


Erst in den 20ger Jahren waren sie plötzlich wieder „on vogue“. Doch die strenge Form, wie sie im 18. Jahrhundert Mode war, hat sich mittlerweile aufgelöst. So spricht man heute schon von einer Recamiere, wenn ein Polstermöbel nur eine Lehne aufweist. Die modernen Ausführungen sind vielseitig und passen zu jedem erdenklichen Einrichtungsstil.

Einrichtungsstil für junges, modernes Wohnen

Es gibt sie ganz geradlinig und puristisch für moderne, junge Wohnungen. Oder aber rustikal und natürlich für das Wohnzimmer im Landhausstil. Vor allem aber Liebhaber antiker Möbel kommen um eine Recamiere nicht herum. In diesem Bereich findet man häufig sehr detailreiche und liebevoll hergestellte Stücke, die einen ganz besonderen Charme ausstrahlen.

Egal für welchen Stil man sich auch entscheidet, Fakt bleibt, ein Recamiere ist nicht einfach nur ein Sofa. Hier lässt es sich zwar genauso schön entspannen, wie auf selbigem, aber die Optik ist dennoch eine vollkommen andere. Wer also eine Alternative zum üblichen Sofa sucht, der findet vielleicht Gefallen an einer Recamiere.